Welches Nasenspray bei Sinusitis?

Bei frei erhältlichen Nasensprays oder Nasentropfen unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Typen: den abschwellenden und den natürlichen Nasensprays bzw. -tropfen.

Abschwellende Nasensprays bei Nasennebenhöhlenentzündung

Abschwellende Nasensprays (wie Nasivin®, Olynth® oder Otriven®) enthalten gefäßverengende Substanzen. Sie bewirken dadurch ein kurzfristiges Abschwellen der geschädigten Nasenschleimhaut und bringen dem Patienten für einige Stunden eine freie Nase. Diese Mittel eignen sich deshalb vor allem für die nächtliche Anwendung.

Jedoch dürfen abschwellende Nasensprays nur über einen maximalen Zeitraum von 7-10 Tagen eingenommen werden. Die dauerhafte Anwendung schädigt die natürliche Funktion der Nasenschleimhaut und führt schlimmstenfalls zu einer Nasenspray-Sucht. Die Betroffenen können dann irgendwann nicht mehr ohne die Mittel frei atmen.

Abschwellende Nasensprays kommen deshalb nur im Rahmen einer akuten Sinusitis zum Einsatz, aber auch hier ist Vorsicht geboten. Z.B. bei einer Nasennebenhöhlenentzündung in der Schwangerschaft oder bei gleichzeitiger Einnahme weiterer Medikamente sollte vorher ein Arzt konsultiert werden.

Natürliche Nasensprays bei chronischer Nasennebenhöhlenetzündung

Natürliche Nasensprays mit Salzlösungen befeuchten die Schleimhäute und verflüssigen das Nasensekret. So tragen sie dazu bei, dass sich die Entzündung zurückbildet und die Symptome abbauen.

Natürliche Nasensprays führen zwar nicht zu einem kurzfristigen Abschwellen der Schleimhaut, können dafür aber bedenkenlos dauerhaft angewendet werden. Sie eignen sich zum einen zur Vorbeugung (besonders in den Wintermonaten ist die regelmäßige Befeuchtung der Schleimhäute ratsam) und zum anderen zur Bekämpfung der Symptome bei chronischer Sinusitis.

Vorbeugung erneuter Infektionen

So beugen Sie bei der Verwendung von Nasensprays und -tropfen erneuten Infektionen vor:

  • Ein Nasenspray sollte nach einem Sprühstoß erst ganz aus der Nase gezogen werden, bevor erneut gesprüht wird. Anderenfalls ist die Gefahr groß, dass Keime aus der Nase in die Flasche gesaugt und bei jedem weiteren Sprühstoß neu verteilt werden. Der erkältete Anwender steckt sich auf diese Weise immer wieder selbst an.
  • Auch die Sprüh-Öffnung eines Nasensprays sollte gesäubert werden, bevor der Patient die Schutzkappe wieder aufsetzt.
  • Ähnliches gilt für Nasentropfen: Die Tropf-Pipette wird am besten immer mit zusammengedrückten Saughütchen von der Nasenöffnung entfernt. So lässt sich vermeiden, dass das Pipetten-Innere und die Restlösung mit Keimen verunreinigt werden.
  • Nach Gebrauch sollte die Pipette mit einem sauberen Tuch abgewischt werden, bevor sie wieder in das Fläschchen gesteckt wird.
  • Eine Übertragung der Keime auf andere lässt sich vermeiden, wenn Spray oder Tropfen jeweils nur von einer Person genutzt werden. Bei einer erneuten Infektion sollte ein neues Präparat verwendet werden.

Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB)

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