Was bringt die Homöopathie bei Sinusitis?

Die Behandlung einer akuten oder chronischen Sinusitis mit homöopathischen Mitteln ist umstritten. In der Regel ist die Einnahme der Mittel jedoch unbedenklich, so dass jeder Sinusitis-Patient die Homöopathie unter fachlicher Anleitung einfach selbst testen kann.

Die Homöopathie teilt die Menschen wie kaum eine andere Behandlungsmethode in zwei Lager: Die einen werden getragen von innerer Überzeugung und glauben unerschütterlich an die Richtigkeit der homöopathischen Lehre. Andere vertrauen fest auf die Erkenntnisse der Naturwissenschaften und lehnen die Homöopathie mit all ihren „unwissenschaftlichen“ Behauptungen ab.

Fakt ist, dass Studien bislang keine Wirkung von homöopathischen Mitteln bei Sinusitis über den Plazebo-Effekt hinaus feststellen konnten.

Homöopathie bei (chronischer) Sinusitis

Wie dem auch sei, die Homöopathie hat gegenwärtig einen festen Platz in der Reihe angewandter Methoden und stellt auch Mittel zur Behandlung der akuten und chronischen Sinusitis zur Verfügung.

Homöopathische Medikamente werden oft als sogenannte Globuli verabreicht. Die kleinen weißen Kügelchen enthalten die als heilsam geltenden Substanzen in verschiedenen Konzentrationen. Homöopathie bei (chronischer) Sinusitis, das heißt also in der Regel die Einnahme von pflanzlichen Präparaten in Form von kleinsten Kügelchen, die mehrmals am Tag in kleiner Dosis verabreicht werden. Homöopathische Mittel sind aber auch als alkoholische Lösungen oder Tabletten erhältlich.

Worauf Sie achten sollten

Bei stärkeren Symptomen einer chronischen Sinusitis allein auf die Wirkung der Homöopathie zu vertrauen, ist nicht ratsam. Nehmen Sie homöopathische Mittel als Ergänzung zur gängigen (schulmedizinischen) Sinusitis-Therapie ein, die nachweislich Wirkung zeigt.

Auch wenn die Einnahme homöopathischer Mittel als unbedenklich gilt, sollte vor allem die dauerhafte Behandlung der chronischen Sinusitis mit homöopathischen Mitteln mit einem Fachmann abgestimmt werden.


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