Sinusitis - Ursachen der Nasennebenhöhlenentzündung

Wie entsteht eine Nasennebenhöhlenentzündung?

Eine Sinusitis entsteht in Folge einer mangelnden Belüftung des Nasenraums und eines gestörten Sekretflusses meist nach einem gewöhnlichen Schnupfen. Die Ursachen der chronischen Sinusitis sind oft anatomische Engstellungen im Bereich der Nasennebenhöhlen.

chronische Sinusitis Ursachen

Eine akute Sinusitis entsteht meist aus einem gewöhnlichen Schnupfen. Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen hat in der Regel komplexere Ursachen, wie z.B. anatomische Engstellungen.

Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlenentzündung

Bei einem gewöhnlichen Schnupfen kommt es zu vermehrter Schleimbildung und die Nasenschleimhäute schwillen an. Dadurch verengen sich die Eingänge der Nasennebenhöhlen, der Schleimabtransport wird behindert und die Nasennebenhöhlen selbst werden nicht mehr ausreichend belüftet.

Unter diesen Bedingungen können sich leicht bakterielle Entzündungen in den Nebenhöhlen bilden und so eine akute Sinusitis verursachen. Weil eine Entzündung der Nasenschleimhäute fast immer auch auf die Nasennebenhöhlen übergreift, hat ein Schnupfen in den meisten Fällen auch eine leichte Nasennebenhöhlenentzündung zur Folge.

Von der akuten zur chronischen Sinusitis

Wie stark sich eine akute Sinusitis entwickelt und ob man von einer chronischen Sinusitis spricht, hängt von mehreren Faktoren ab. Begünstigend wirken ein geschwächtes Immunsystem, aggressive Erreger und anatomische Besonderheiten, die eine ausreichende Belüftung behindern. Dazu gehören eine verbogene Nasenscheidewand oder eine große Nasenmuschel. Auch Allergien wie Heuschnupfen oder eine Unverträglichkeit gegen ASS (Acetylsalicylsäure, enthalten in vielen Schmerzmitteln) können ursächlich für eine chronische Sinusitis sein. 

Von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung spricht man, wenn die Sinusitis nach 2-3 Monaten noch nicht abgeklungen ist und die Symptome konstant bleiben oder immer wiederkehren. Eitriges Nasensekret mit verstopfter Nase und Husten sowie Kopfschmerzen treten dann häufig als Folge der Sinusitis auf. Je nachdem welche Nebenhöhlen betroffen sind, können die Symptome variieren. Der pochende Schmerz kann über der Stirn, im Wangenbereich oder sogar hinter den Augen auftreten.

Wie erkennt man eine chronische Sinusitis?

Eine chronische Sinusitis erkennt man zudem an folgenden Symptomen:

  • eitriges Nasensekret
  • eingeschränkter Geruchssinn
  • belegte Stimme, Räuspern
  • Abgeschlagenheit
  • Kloßgefühl im Hals
  • Mundgeruch
  • verschwollene Augen


Therapie bei chronischer Sinusitis

Welche Behandlung hilft bei Sinusitis?

Die medikamentöse Behandlung bei Sinusitis schützt vor möglichen Komplikationen im weiteren Verlauf. Vor allem die chronische Sinusitis gilt jedoch als sehr therapieresistent - doch auch hier reduzieren die richtigen Maßnahmen die Symptome ... weiterlesen

 

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